Bodo Schäfer Partnerprogramm – für YouTuber erklärt
Zitat von Youtuber am Juli 24, 2026, 6:00 p.m. UhrVideo ist bei Partnerprogrammen ein eigenartiger Kanal. Die Reichweite ist oft größer als bei Text, die Klickrate auf Links aber deutlich kleiner – weil niemand während des Zuschauens gern die Beschreibung aufklappt. Wer das nicht einkalkuliert, wundert sich über die Diskrepanz zwischen Aufrufen und tatsächlichen Klicks.
Deshalb vorweg die realistische Einordnung: Ein Video mit 5.000 Aufrufen bringt nicht annähernd so viele Linkklicks wie ein Blogbeitrag mit 5.000 Lesern. Dafür hält ein Video länger, wird über Jahre gefunden und baut mehr Vertrauen auf als Text – und Vertrauen ist bei höherpreisigen Produkten der entscheidende Faktor.
Was daraus folgt, ist eine andere Herangehensweise als beim Blog. Im Text kannst du einen Link beiläufig setzen. Im Video musst du ihn ansprechen, sonst existiert er nicht. Das heißt nicht, dass du Werbung machen sollst – ein Satz reicht: dass du das Buch unten verlinkt hast und warum. Wer das weglässt, kann sich die Verlinkung sparen.
Inhaltlich funktionieren drei Formate erfahrungsgemäß am besten. Erstens die ehrliche Buchbesprechung, in der auch vorkommt, was dir nicht gefallen hat. Zweitens das Themenvideo, in dem das Buch nur eine Quelle unter mehreren ist. Drittens das Format, in dem du etwas aus dem Buch tatsächlich umsetzt und darüber berichtest – das ist aufwendiger, hält aber am längsten.
Zu den Produkten: Für Kanäle rund um Selbstständigkeit und Auftreten liegt das Video-Coaching Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung nahe, weil das Thema Sichtbarkeit genau das ist, womit sich viele Zuschauer solcher Kanäle beschäftigen. Wer über Veranstaltungen und Präsenzformate spricht, hat mit dem Live-Seminar Aufbruch und rund 19 € pro Anmeldung einen passenden Anschluss. Für den klassischen Einstieg bleiben die Bücher: Die Gesetze der Gewinner für Videos über Gewohnheiten und Entscheidungen, Der Weg zur finanziellen Freiheit für alles rund um Vermögensaufbau, Ein Hund namens Money für Videos, die sich an jüngere Zuschauer oder an Eltern richten, ICH KANN DAS für die Mindset-Ecke und Karriere mit System für berufliche Themen. Bleibt noch das zweite Coaching, Wahrer Wohlstand, das mit bis zu 108,74 € pro Verkauf ganz oben liegt, aber eben auch die höchste Hürde hat.
Technisch gibt es einen Punkt, der bei Video besonders ins Gewicht fällt: Getrackt wird über die Sitzung. Wer dein Video sieht, sich den Titel merkt und drei Tage später selbst danach sucht, taucht bei dir nicht auf. Genau das passiert bei Video häufiger als bei Text, weil viele Leute mobil zuschauen und erst später am Rechner bestellen. Damit muss man leben – oder man sagt im Video explizit dazu, dass der Link in der Beschreibung steht, damit der Weg kurz bleibt.
Zwei Dinge noch: Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt keine Bewerbung und keine Mindestabonnentenzahl – hier entlang. Und bezahlte Suchanzeigen auf den Markennamen sind nicht erlaubt, was für Videowerbung auf den Namen ebenso gilt.
Der unangenehme Teil zum Schluss: Ein Kanal mit dreihundert Abonnenten wird darüber nichts verdienen, das ist keine Frage der Strategie, sondern der Größenordnung. Es lohnt sich trotzdem, den Link zu setzen – aber als Nebensache, nicht als Grund für das Video.
Wie sprecht ihr Empfehlungen im Video an, ohne dass es nach Dauerwerbesendung klingt?
Video ist bei Partnerprogrammen ein eigenartiger Kanal. Die Reichweite ist oft größer als bei Text, die Klickrate auf Links aber deutlich kleiner – weil niemand während des Zuschauens gern die Beschreibung aufklappt. Wer das nicht einkalkuliert, wundert sich über die Diskrepanz zwischen Aufrufen und tatsächlichen Klicks.
Deshalb vorweg die realistische Einordnung: Ein Video mit 5.000 Aufrufen bringt nicht annähernd so viele Linkklicks wie ein Blogbeitrag mit 5.000 Lesern. Dafür hält ein Video länger, wird über Jahre gefunden und baut mehr Vertrauen auf als Text – und Vertrauen ist bei höherpreisigen Produkten der entscheidende Faktor.
Was daraus folgt, ist eine andere Herangehensweise als beim Blog. Im Text kannst du einen Link beiläufig setzen. Im Video musst du ihn ansprechen, sonst existiert er nicht. Das heißt nicht, dass du Werbung machen sollst – ein Satz reicht: dass du das Buch unten verlinkt hast und warum. Wer das weglässt, kann sich die Verlinkung sparen.
Inhaltlich funktionieren drei Formate erfahrungsgemäß am besten. Erstens die ehrliche Buchbesprechung, in der auch vorkommt, was dir nicht gefallen hat. Zweitens das Themenvideo, in dem das Buch nur eine Quelle unter mehreren ist. Drittens das Format, in dem du etwas aus dem Buch tatsächlich umsetzt und darüber berichtest – das ist aufwendiger, hält aber am längsten.
Zu den Produkten: Für Kanäle rund um Selbstständigkeit und Auftreten liegt das Video-Coaching Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung nahe, weil das Thema Sichtbarkeit genau das ist, womit sich viele Zuschauer solcher Kanäle beschäftigen. Wer über Veranstaltungen und Präsenzformate spricht, hat mit dem Live-Seminar Aufbruch und rund 19 € pro Anmeldung einen passenden Anschluss. Für den klassischen Einstieg bleiben die Bücher: Die Gesetze der Gewinner für Videos über Gewohnheiten und Entscheidungen, Der Weg zur finanziellen Freiheit für alles rund um Vermögensaufbau, Ein Hund namens Money für Videos, die sich an jüngere Zuschauer oder an Eltern richten, ICH KANN DAS für die Mindset-Ecke und Karriere mit System für berufliche Themen. Bleibt noch das zweite Coaching, Wahrer Wohlstand, das mit bis zu 108,74 € pro Verkauf ganz oben liegt, aber eben auch die höchste Hürde hat.
Technisch gibt es einen Punkt, der bei Video besonders ins Gewicht fällt: Getrackt wird über die Sitzung. Wer dein Video sieht, sich den Titel merkt und drei Tage später selbst danach sucht, taucht bei dir nicht auf. Genau das passiert bei Video häufiger als bei Text, weil viele Leute mobil zuschauen und erst später am Rechner bestellen. Damit muss man leben – oder man sagt im Video explizit dazu, dass der Link in der Beschreibung steht, damit der Weg kurz bleibt.
Zwei Dinge noch: Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt keine Bewerbung und keine Mindestabonnentenzahl – hier entlang. Und bezahlte Suchanzeigen auf den Markennamen sind nicht erlaubt, was für Videowerbung auf den Namen ebenso gilt.
Der unangenehme Teil zum Schluss: Ein Kanal mit dreihundert Abonnenten wird darüber nichts verdienen, das ist keine Frage der Strategie, sondern der Größenordnung. Es lohnt sich trotzdem, den Link zu setzen – aber als Nebensache, nicht als Grund für das Video.
Wie sprecht ihr Empfehlungen im Video an, ohne dass es nach Dauerwerbesendung klingt?
